Ich trau mich nicht an einer Übungsgruppe teilzunehmen

Ich will nicht vor fremden Leuten einen Prozess machen

Das hör ich oft. Und ich verstehe das. Niemand will einfach so vor fremden Menschen sein Innerstes nach aussen kehren. Vor allem nicht, wenn es einem nicht gerade gut geht.

Wenn Du live erleben möchtest, wie die 6 Schritte zur Freiheit mit Beispielen aus dem Alltag angewendet werden, dass besuche einmal eine Übungsgruppe und schau es Dir einfach nur an.

Dort kannst Du – ohne dass Du irgendetwas preisgeben musst – einfach dabei sein und Dir einen Eindruck verschaffen. Du musst nicht einmal etwas sagen. Wenn Du nur still dabei sein willst, ist das in Ordnung. Ich habe sogar schon Menschen erlebt, die mich anschliessend kontaktiert haben und erzählten, dass ihr Problem sich einfach in Luft aufgelöst habe. Dabei hätten sie selbst doch gar keinen Prozess gemacht.

Eine Erfahrung, die viele auch machen ist, dass sich immer die richtigen Menschen zu treffen scheinen. Egal, wer sich meldet, um ein Thema zu bearbeiten und aufzulösen, es hat immer einen Bezug zum eigenen Problem. Und deshalb kann sich auch etwas verändern, wenn man nur innerlich mitmacht und die Schritte auf sein eigenes Thema anwendet.

Probier’s Mal aus, es ist absolut sicher. Und egal, wie gut es Dir bereits geht, wenn Du eintriffst: Du wirst in einem besseren, inneren Zustand wieder nach Hause gehen. Versprochen.

Wieso lohnt sich mentales Training?

Das Geschenk innerer Freiheit – «Es» denkt mit Dir

Am Anfang kann es schwierig sein, weil Du Dich nicht einmal eine Minute lang dazu bringen kannst, nichts zu denken oder Deine Gedanken bewusst zu lenken. Dein Verstand hat schon längst die Kontrolle übernommen. Er denkt Dich. Ungünstig ist, dass der grösste Teil dieser Gedanken einfach nicht wahr ist. Sie basieren auf angelernten Überzeugungen, die Dir nicht mehr bewusst sind. Und die sich im Alltag äussern als Stress, Angst, Krankheiten, Gefühlen von Mangel, Getrenntsein, Einsamkeit, Machtlosigkeit und Schwäche.

Das muss nicht sein

Das ist nicht sehr nützlich und es bremst Dich aus und raubt Deine Lebensfreude. Das ist das, was die meisten jeden Tag erleben. Und es ganz normal finden. Das muss nicht so bleiben.

Beim Meditieren bemerken wir unser Kleben am Ego (am Sumpf dieser Ideen über uns, die Angst machen, Wut auslösen, uns frustrieren, korrumpieren, gierig machen, und manchmal verzweifeln lassen). Wir lassen diese Anhaftung an Ideen los. Wir merken, dass wir dann trotzdem noch «da» sind, aber wir kleben nicht mehr an Ideen, Konzepten, Vorstellungen (das, was wir das Ego nennen würden). Wir sind nicht mehr damit identifiziert.

Wir sind nicht unsere Gefühle. Wir sind nicht unsere Überzeugungen

Das ist Freiheit – auf dieser Ebene ist alles simpel. Es ist, wie es ist. Und wenn wir einen Moment die Idee loslassen, dass wir wissen, was alles bedeutet, dann ist da plötzlich kein Drama, kein Konflikt und keine Angst. Dann stellt sich Frieden ein, Gelassenheit, Vertrauen. Wir fühlen uns verbunden, sicher und geliebt.

Ein anderes Leben

Kannst Du Dir vorstellen, wie Dein Tag aussehen könnte, wenn Du in diesem Zustand startest? Wie Du das grössere Ganze im Auge behalten würdest und viel offener wärst für kreative Lösungen und einen Weg, bei dem alle gewinnen?

Es ist an jedem Einzelnen von uns, einen besseren Weg zu finden. Und er existiert. Viele sind ihn schon gegangen. Du kannst das auch. Mentaltraining hilft Dir dabei.

Vom Keller auf den Berg

Was ist Mentaltraining überhaupt?

  • Ganz einfach: Bemerken in welchem Zustand Dein Geist überhaupt ist.
  • Deine Gedanken beobachten, Achtsamkeit üben. Und wenn Dir nicht gefällt, was «es» denkt und wie Dein Leben aussieht: neu wählen, Dich für etwas Besseres entscheiden.
  • Sobald Du anfängst Deinen Geist zu trainieren, wirst Du bemerken, dass es noch ein Bewusstsein hinter diesem alltäglichen, sich ständig drehenden Gedanken-Karussell gibt – einen anderen
  • Teil Deines Bewusstseins. Der Teil, der Deine Gedanken beobachtet.

Vom dunklen Keller auf die Bergspitze

Es gibt unzählige Ebenen dieses Bewusstwerdens.

Stell es Dir vor wie in einem dunklen Keller, der vollgestopft ist mit Gerümpel. Du sitzt im Dunkeln und hast nur ein Streichholz, das du anzündest, um zu sehen. Das Licht reicht knapp bis zur nächsten Kiste und verlöscht sehr bald. Das ist der mentale Zustand, den die meisten Menschen erleben.

Hättest Du aber eine Taschenlampe könntest Du viel mehr sehen vom Keller.

Wenn Du eine Glühbirne an der Decke anschalten könntest, wäre auf einmal sehr viel Licht und mehr Übersicht. Du könntest zum ersten Mal sehen, was da alles rumsteht und wie gross der Keller ist.

Und Du könntest die Treppe sehen, die nach oben ins Haus führt. Und Du würdest überall Licht anmachen. Du würdest die Stockwerke und die Zimmer erkunden.

Auf den Berg klettern

Und dann könntest Du das Haus verlassen und einen Hügel hinaufgehen. Und die Landschaft rund ums Haus erkennen. Und dann wäre da der Berg, den Du erklimmen könntest. Und von dieser höheren Warte aus sähest Du noch viel weiter.

Da wäre so viel mehr, als Du im Keller mit dem Streichholz sehen konntest. Im Keller hast Du keine Ahnung, dass es ein Haus gibt und Hügel und Berge und Landschaften.

Vom Wert des Übens

Wenn Du beginnst Deinen Geist zu schulen und Dich im Bewusstwerden, Gedanken beobachten, Achtsamsein übst, dann wirst Du möglicherweise im «Keller» anfangen.
Es spielt keine Rolle, wo Du beginnst. Entscheidend ist, dass Du beginnst.

Übe regelmässig. Niemand kann es Dir abnehmen, «auf den Berg zu klettern». Wenn Du Klavier spielen möchtest, dauert es eine Weile, bis Du das beherrschst. Genauso ist es, wenn Du lernst Auto zu fahren oder eine Fremdsprache zu sprechen.

Wenn Du übst, wirst Du besser. Also fang an. Am besten gleich heute. Und übe mit jemandem, der das, was Du lernen willst, bereits beherrscht.

Meditieren ist nichts für mich

„Ich kann einfach nicht meditieren. Ich hab das Mal versucht, aber ich hatte ständig Gedanken an alles Mögliche im Kopf. Ich bin darin nicht gut.“

Solche Aussagen höre ich oft von Kunden. Aber Meditieren heisst nicht, dass du im Schneidersitz ruhig in der Ecke sitzen musst. Am Anfang geht es darum, bewusst wahrzunehmen, wie es dir gerade geht. Wie sich dein Körper anfühlt, was sich in deinem Kopf abspielt. Meditation kann ein Waldspaziergang sein. An einem Fluss sitzen und die Beine im Wasser baumeln lassen, während du aufs Wasser schaust. Malen, Singen, Tanzen. Irgendetwas, bei dem du ganz bei dir und aufmerksam bist. Achtsam sein, sich bewusst werden, geht praktisch überall. Dabei seinen Körper komplett zur Ruhe zu bringen ist für viele am Anfang ein fast unüberwindliches Hindernis. Trotzdem machst du nichts falsch.

Nimm einfach zur Kenntnis, dass es im Moment gerade so ist, dass du rumzappelst und es keine 2 Minuten an einem Platz aushältst ohne etwas zu bewegen oder zu tun. Beobachte es, ohne es zu beurteilen. Das ist die Kunst.

Dasselbe gilt für Gedanken, die pausenlos durch den Verstand flitzen. Das ist normal. Die meisten von uns haben keinerlei Übung darin, ihren Geist zu disziplinieren. Aber es lohnt sich, das regelmässig zu trainieren. Weil es die Grundlage dafür ist, die Macht deines Geistes in eine Richtung einzusetzen, die dich glücklicher macht. Also fang mit kurzen, täglichen Übungen an und du wirst bald feststellen, dass du diese Auszeiten geniesst. Und wenn es dabei ständig denkt in deinem Gehirn, beobachte einfach, was es so denkt.

Beginne mit geführten Meditationen. Diese helfen zu entspannen und lenken deine Gedanken. Später kannst du das natürlich selbst tun.

„Wahrer innerer Frieden erfordert nicht, dass du keine Gedanken hast, die nicht liebevoll sind. Es erfordert nur, dass du keine hast, die du behalten willst.“

Mein Lieblings-Werkzeug, das «Schweizer Sackmesser»

Direkt zur Wurzel, «umprogrammieren», fertig.

Heute möchte ich Euch kurz meinen Geheimtipp vorstellen.

Wenn ich ein Problem lösen will, das entweder immer wieder auftaucht oder eines, das einfach nicht «verschwinden» will, dann greif ich zu den 6 Schritten zur Freiheit von Diederik Wolsak, Choose Again. Es ist inzwischen mein Lieblings-Werkzeug, einfach weil es so gut funktioniert. Jemand hat es als das «Schweizer Sackmesser» unter den Mentaltrainings-Werkzeugen bezeichnet. Das trifft es genau auf den Kopf.

Du regst Dich nie aus dem Grund auf, aus dem Du meinst

Spannend finde ich, dass ich hier sehr tief, direkt an die Wurzel des Problems gelangen kann. Und noch faszinierender finde ich die Erfahrung, dass die äusseren Umstände, die ich als «Problem» erlebe NIE etwas zu tun haben mit dem Thema, das darunterliegt. Mit der versteckten, unbewussten Überzeugung, die ich aufdecke.

Ich liege jedes Mal daneben, wenn ich vom Verstand her überlege, woran es liegt, dass ich von der Rolle bin. Der Verstand hat keine Ahnung. Das ist für Kopfmenschen manchmal ganz schön hart.
Verblüffend, wie einfach und rasch ich mich damit in einen innerlich guten Zustand bringen kann. Und sich das «Problem» dann in eine Richtung weiterbewegt, die erstaunlich ist und an die ich gar nicht gedacht hätte oder die unmöglich schien.

Und das Beste daran: ich kann ohne fremde Hilfe, jederzeit und überall dafür sorgen, dass es mir gut geht. Ich habe das Werkzeug immer «in der Hosentasche» – genau so, wie ein Schweizer Sackmesser.

Rumsitzen und Meditieren – was soll das bringen?

Wäre es nicht besser, rauszugehen und etwas zu tun? Gegen die Pandemie, gegen den Abfallberg und die Verschmutzung der Umwelt, gegen den Hunger, gegen die Armut, gegen Ungerechtigkeit, gegen Rassismus, gegen schlechte Löhne, gegen Krieg, gegen die Klimaveränderung. Die Liste ist endlos. Und sie verändert sich im Laufe der Jahre nur insofern, als dass die Themen sich verlagern.

Die endlose Liste

Es ist interessant, dass die Liste – seit wir denken können – endlos lang ist und nie kürzer zu werden scheint. Hast Du in Deinem Leben vielleicht schon erlebt, dass Deine persönliche Problem-Liste ebenfalls nie abzunehmen scheint? Kaum hast Du eines gelöst, taucht früher oder später das nächste auf.

Autopiloten

Das ist so, weil Du in Deinem Geist – unbewusst – immer wieder dasselbe Resultat erschaffst: mehr vom selben. Immer wieder. Bis Du Dir einmal anschaust, was Du da irgendwann einmal programmiert hast an Überzeugungen. Ich nenne das die «Autopiloten». Und die liefern Dir immer wieder zuverlässig das entsprechende Resultat.

Meditieren hilft, die Autopiloten zu entdecken

Wie deckt man also diese «Autopiloten» auf, wenn sie doch unbewusst sind? Geht das überhaupt? Ja, das geht. Und das ist auch nicht gefährlich oder schwierig. Und es muss auch nicht lange dauern.

Und deshalb bringt Meditieren eine Menge. Damit Du nämlich etwas verändern kannst, musst Du Dir deiner Gedanken und Gefühle bewusst werden. Und das erfordert für die meisten von uns Übung. Wenn Du das übst, wirst Du bessere Resultate erzielen im Mentaltraining. Und – meditieren geht überall – im Sitzen, im Gehen, wo immer Du Dich auf Deinen inneren Zustand fokussieren kannst.

Achtsam sein, Beobachten was es so denkt in Deinem Kopf – das ist Meditieren.